Erfolgreicher dritter Platz im Landesentscheid für die Weiltalschule
Die Schüler der Weiltalschule konnten erneut ihre sportliche Stärke unter Beweis stellen. Die U-18-Mannschaft siegte beim Regionalentscheid in Wetzlar mit deutlichem Vorsprung und qualifizierte sich so für das Landesfinale in Gelnhausen.
Hier lieferten sich die Schüler der Weiltalschule mit sechs weiteren Schulen aus Hessen einen spannenden Kampf um die Goldmedaille und der damit verbundenen Qualifikation zum Bundesfinale in Berlin. Trotz eines Sturzes in der entscheidenden Staffel, konnte die Mannschaft noch Platz drei erreichen und sich so einen Platz auf dem Treppchen sichern.
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Dramatischer Kampf um Berlin – Weiltalschule wird Dritter beim Landesentscheid
Mit großen Zielen reiste die U18-Leichtathletikmannschaft der Weiltalschule am 17. Juni 2026 zum Landesentscheid von „Jugend trainiert für Olympia“ nach Gelnhausen. Nach dem erfolgreichen Abschneiden beim Regionalentscheid war die Motivation riesig: Die Schüler wollten sich mit den besten Schulen Hessens messen und träumten vom Bundesfinale in Berlin.
Betreut von Daniela Schneider, Jürgen Röglin und Stephanie Kleiber zeigte die Mannschaft von Beginn an, dass sie um die Spitzenplätze mitkämpfen wollte. Besonders spannend wurde es im Verlauf des Wettkampftages, als immer wieder Zwischenstände veröffentlicht wurden. Dabei zeigte sich, wie eng das Teilnehmerfeld beieinanderlag: Zwischen Platz eins und Platz vier lagen zeitweise lediglich rund 70 Punkte. Der Traum vom Sieg und der damit verbundenen Qualifikation für Berlin waren somit zum Greifen nah.
In nahezu allen Disziplinen sammelten die Weiltalschüler wichtige Punkte. Über 100 Meter überzeugten vor allem Evgeni Panteleev (11,85 Sekunden) und Luca Dickel (12,17 Sekunden). Im Weitsprung erreichte Tymofii Ivanitsky starke 5,46 Meter. Auch Luca Dickel steuerte weitere wertvolle Punkte bei. Im Hochsprung präsentierten sich Liam Zimmermann und Kirill Holzer als starkes Duo.
Bemerkenswert war auch der Auftritt von Finn Kohlhauer. Das Wurftalent zeigte sowohl im Kugelstoßen als auch im Speerwurf persönliche Bestleistungen. Mit 10,82 Metern im Kugelstoßen und starken 36,87 Metern im Speerwurf gehörte er jeweils zu den besten Teilnehmern des Wettbewerbs und hielt die Weiltalschule im Rennen um die Spitzenplätze. Starke Unterstützung erhielt er dabei im Kugelstoßen von Kirill Holzer, der mit hervorragenden 11,32 Metern sogar noch weiter stieß und ebenfalls viele wichtige Punkte für das Mannschaftsergebnis sammelte.
Auch auf den Mittelstrecken bewies die Mannschaft ihre Stärke. Evgeni Panteleev lief die 800 Meter in hervorragenden 2:10,60 Minuten und sammelte wichtige Punkte für das Gesamtergebnis.
Vor den abschließenden Staffelwettbewerben war die Ausgangslage klar: Die Entscheidung um die Medaillen und die Qualifikation für das Bundesfinale würde auf der Rundbahn fallen. Die erste Staffel der Weiltalschule mit Liam Zimmermann, Kirill Holzer, Tymofii Ivanitsky und Evgeni Panteleev war bestens vorbereitet und so schnell besetzt wie keine Staffel der Schule zuvor. Entsprechend groß waren die Hoffnungen, im Kampf um Platz eins noch entscheidend Boden gutzumachen.
Doch dann nahm das Rennen eine dramatische Wendung. Nach einem starken Start kam es beim zweiten Wechsel zu einem Sturz eines Weiltalschülers. Die Staffel verlor wertvolle Sekunden, und die Hoffnungen auf den Landessieg sowie das begehrte Ticket zum Bundesfinale nach Berlin waren schlagartig dahin. Trotz großer Enttäuschung kämpften die Athleten bis ins Ziel und bewiesen dabei bemerkenswerten Teamgeist.
Bei der Siegerehrung überwog schließlich der Stolz auf die gezeigten Leistungen. Mit 7.675 Punkten belegte die Weiltalschule einen hervorragenden dritten Platz und gehört damit erneut zu den stärksten Schulleichtathletik-Mannschaften Hessens. Auch wenn der Traum von Berlin in diesem Jahr unerfüllt blieb, können die Schüler auf einen außergewöhnlichen Wettkampf zurückblicken, bei dem sie bis zuletzt um den Sieg kämpften.
Der dritte Platz beim Landesentscheid war ein verdienter Lohn für die intensive Vorbereitung und den starken Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft.


