Prüfen, rufen, drücken, schocken:
Erste Hilfe gemeinsam lernen und weitergeben
Was tun, wenn ein Mensch plötzlich bewusstlos zusammenbricht und nicht mehr selbstständig atmet? Dann zählt vor allem eines: nicht zögern, sondern handeln. Genau darum ging es am 26. August bei einer zweistündigen Erste-Hilfe-Fortbildung an der Weiltalschule Weilmünster.
Fast 30 Kolleginnen und Kollegen nutzten die Gelegenheit, ihre Kenntnisse aufzufrischen, praktische Handgriffe zu üben und Sicherheit für den Ernstfall zu gewinnen. Herr Witt von Witt First Aid vermittelte die zentralen Schritte der Laienreanimation: prüfen, rufen, drücken, schocken. Anschaulich und praxisorientiert wurde gemeinsam erarbeitet, worauf es in einer solchen Situation ankommt, wie eine Herzdruckmassage richtig durchgeführt wird und welche Rolle ein AED, ein automatisierter externer Defibrillator, spielt.
Doch die Fortbildung richtete den Blick nicht nur auf das eigene Handeln. Ein weiterer Schwerpunkt lag darauf, wie sich die Grundlagen der Laienreanimation auch an Kinder und Jugendliche vermitteln lassen, denn Erste Hilfe kann man lernen und weitergeben. Die Kolleginnen und Kollegen erhielten Anregungen, wie sich das Thema altersgerecht aufgreifen und beispielsweise in einer Unterrichts- oder auch Vertretungsstunde praktisch mit Schülerinnen und Schülern trainieren lässt.

Möglich wurde die Fortbildung durch die Unterstützung der Björn-Steiger-Stiftung, für die wir als Schule sehr dankbar sind. Die Stiftung hat unsere Schule bereits mit Material für die Erste-Hilfe-Ausbildung ausgestattet und darüber hinaus auch diese Schulung vermittelt. Damit unterstützt sie uns dabei, die Kompetenz und Sicherheit zu stärken, im Fall der Fälle Erste Hilfe leisten und eine Laienreanimation durchführen zu können.
Die Fortbildung war praxisnah, gut verständlich und bot genau die richtige Mischung aus Information und eigenem Ausprobieren. Die Kolleginnen und Kollegen konnten die Inhalte gut nachvollziehen, Fragen klären und die wichtigsten Handgriffe selbst anwenden. So wurde schnell deutlich: Erste Hilfe ist kein kompliziertes Spezialwissen. Entscheidend ist, im Notfall zu wissen, was zu tun ist und dann auch zu handeln.
Die Fortbildung war damit ein wichtiger Auftakt, um das Thema Erste Hilfe noch stärker in unsere Schulgemeinschaft zu tragen. Denn aus Wissen kann im Notfall ganz konkrete Hilfe werden und manchmal sogar lebensrettende Hilfe.

