Kunst

Schwerpunkte der unterrichtlichen Arbeit

Der Unterricht im Fach Kunst befasst sich mit der künstlerisch-ästhetischen Erziehung im Kontext von Kultur und Lebenswirklichkeit. Hierzu zählen sowohl Werke aus der bildenden Kunst als auch die alltäglichen visuellen Phänomene der Medienkultur.

Die zentrale Aufgabe des Faches Kunst ist es, die Ausdrucks- und Wahrnehmungsfähigkeiten auszubilden, das Empfindungsvermögen der Schüler zu erweitern, ihre Kreativität zu fördern und Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im visuellen Bereich sowie Erfahrungen und Wertvorstellungen zu vermitteln.

 

Das Kerncurriculum Kunst sieht den Erwerb folgender Kompetenzbereiche vor:

  • Sehen, Wahrnehmen und Erfahren
  • Planen, Gestalten und Handeln
  • Verstehen, Begreifen und Erklären
  • Sich orientieren, sich definieren und sich zeigen

 

Den Schülern soll eine Orientierung im Umgang mit der Fülle an Bildinformationen und Materialien des Alltags ermöglicht werden. Sie entwickeln die Fähigkeit, Bilder und andere visuelle Sachverhalte aktiv zu betrachten. Hierbei ist es wichtig, dass die SchülerInnen lernen, Bilder kontextbezogen zu deuten, die in bildhafter Form aufgenommenen Informationen zu erleben, wahrzunehmen, zu analysieren und zu interpretieren.

Ebenso sollen sie in die Lage versetzt werden, eigene Bilder und deren Aussage zu entwerfen und herzustellen. Sie sollen gezeigtes Bildmaterial nicht nur erfahren können, sondern vielmehr dieses auch verstehen und darüber hinaus erlernen, die Informationen und Aussagen aus den Bildern zu reflektieren.

Außerdem sollen sie auch zu einem kritischen und kreativen Wahrnehmungsvermögen gegenüber der persönlichen Umwelt und der Alltagsrealität befähigt werden.

Ziel der Vermittlung und weiteren Schulung der Medienkompetenz der Schüler ist die produktiv gestalterische, sowie analytische Arbeit mit digitalen Medien. Im Zeitalter von Facebook, Twitter und Co sollen die Schüler die Aussagekraft und Tragweite von Bildmaterial verstehen und einschätzen lernen.

Neben den klassischen Printmedien, der Malerei, Grafik, Plastik und der Fotografie kommen daher sowohl gezielt neue Medien wie Video, als auch der Umgang mit dem Internet im Zusammenhang mit dem Kunstunterricht zum Einsatz.

 

Zusätzlich können die Schüler

  • in gut ausgestatteten Kunsträumen und Werkraum arbeiten.
  • an Malwettbewerben teilnehmen.
  • innerhalb einer Kunst –AG kreativ werken.
  • bei der Gestaltung der Kulissen für Theater/Musicalstücke mitwirken, was ihnen die Wertschätzung der eigenen Arbeit durch ein größeres Publikum ermöglicht und zusätzlich ihr Verständnis für die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit fördert.
Foto: Schüler der Weiltalschule beim malen

Aktuelle Entwicklung des Faches Kunst

Im Rahmen der Fachkonferenzen Kunst tauschen die FachlehrerInnen Ideen und Informationen aus Kunst-Fortbildungen aus. Neue Techniken werden hierzu selbst erprobt (verschiedene Drucktechniken, Einführung in die Technik des Filzens, etc.)

Darüber hinaus besucht das Kollegium ausgewählte Kunstausstellungen und nimmt an Fortbildungsangeboten teil.

Einen Beitrag zur Öffnung der Weiltalschule nach außen leistet der Fachbereich Kunst zum einen, indem er den Schülern ermöglicht, ihre Werke bei Ausstellungen zu besonderen Anlässen zu präsentieren, zum anderen aber auch durch den Besuch außerschulischer Lernorte.

Die öffentliche Präsentation der Arbeiten, z.B. durch Gestaltung des schulischen Raums oder der Dekoration außerschulischer Veranstaltungsorte ist immer wieder Gegenstand unserer kunstpädagogischen Zielsetzung.

Zudem werden bei der Auswahl der Aufgaben nicht nur die speziellen Wünsche der Lerngruppen berücksichtigt, sondern auch in fächerübergreifenden Einheiten oder jahreszeitlichen Themen ein Bezug zur Lebensumwelt der SchülerInnen und eine ganzheitliche Vernetzung der Unterrichtsinhalte erzeugt.

Teamarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil beispielsweise bei malerischen oder Werkprojekten unseres Kunstunterrichts.

 

Schlussfolgerungen zur Qualitätsentwicklung und Schulentwicklung

Ziel des Kunstunterrichts kann und soll nicht sein, aus jedem Schüler einen Künstler zu machen. Dennoch bieten die praktisch- gestalterischen und die theoretisch-analytischen Auseinandersetzungen mit der Kunst die Fähigkeit, mit Kreativität und Fantasie, im späteren Berufs- und Arbeitsleben Probleme zu lösen, nach Alternativen zu suchen, sich von starren Mustern zu lösen und dafür originelle Lösungen zu entwickeln. Zudem möchten wir den SchülerInnen ein exemplarisches bild- und kulturtheoretisches Grundlagenwissen als Basis einer soliden Allgemeinbildung und der Arbeit in weiterführenden Schulzweigen vermitteln.

 

Leistungsbewertung

Die Note im Fach Kunst stützt sich im Wesentlichen auf folgende Komponenten:

Das Arbeits- und Prozessverhalten, die mündliche Mitarbeit, die Ergebnisse der praktischen Arbeit sowie die Dokumentation des Unterrichtes in einem Kunstheft, der Mappe oder einem Projektportfolio.

Grundsätzlich sind alle vier Bereiche gleichwertig, können sich aber in ihrer Gewichtung verschieben. Jeder Bereich unterliegt einem Bündel an Kriterien, die den Schülern auch transparent gemacht und oftmals gemeinsam vorab entwickelt und festgelegt werden.

Es stellt sich also weniger die Frage nach dem künstlerischen Talent eines Schülers/einer Schülerin. Vielmehr treten Kriterien in den Vordergrund wie z.B. die eigenständige Ideenentwicklung und die Lösungsansätze, der Umgang mit Fehlentscheidungen, die Motivation und Beteiligung in der jeweiligen Arbeitsphase, der angemessene Umgang mit Materialien, der wertschätzende Umgang mit eigenen und fremden Werken wie auch der kreative und originelle Lösungsgrad von Aufgaben. Auf diese Weise möchte der Fachbereich Kunst an unserer Schule dazu beitragen, unseren SchülerInnen einen aktiven Zugang zur Medienwelt und Kultur, kreative Ausdrucksmöglichkeiten ihrer individuellen Persönlichkeit sowie einem produktiven und wertschätzenden Umgang in Teamstrukturen zu eröffnen.

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